TS Care

– Gemeinsam für Afrika

12. November 2021
von Joela Dukat
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Erfahrungsbericht eine Patenfamilie

Liebe Freunde von TS Care,

uns erreichte vor kurzer Zeit ein Erfahrungsbericht einer Patenfamilie, den wir an dieser Stelle an euch weiterleiten dürfen. 

Hallo, 
ich bin Sebastian und wohne im schönen Ruhrgebiet. Meine Frau und ich haben zwei wunderbare Söhne. 1 Jahr und 5 Jahre. Wild, frech und unfassbar liebenswert.
 
Letztes Jahr haben wir das erste Mal gemeinsam mit unserem Großen so richtig bewusst St. Martin gefeiert. Der große Laternenumzug vom Kindergarten konnte coronabedingt nicht stattfinden und so waren wir als Familie auf uns gestellt. Es lag nun an uns Eltern uns zu überlegen, wie wir St. Martin gestalten wollten. Vielleicht muss man dazu sagen: Jedes Jahr, sobald die Tage kürzer und kälter werden fiebern wir regelrecht auf die Feiertage hin und hangeln uns von Fest zu Fest. Wir lieben es, mit unseren Kindern zu feiern und Traditionen zu entwickeln. So fällt es uns leichter, uns vom Sommer zu verabschieden.

St. Martin 2020 also: 
Das Lieblingslied unseres Sohnes in dieser Jahreszeit nennt sich „Lichterkinder“. Ich muss sagen, auch mir gefällt das Lied sehr. Hier heißt es unter anderem:

„Lichterkinder auf dieser Erde
Leuchten wie Sterne am Himmelszelt.
So wie St. Martin schenken sie Freude
In alle Herzen auf dieser Welt.“

Nachdem wir dieses Lied auf Wunsch unseres Sohnes in Dauerschleife gehört hatten, setzte sich der Ohrwurm in unseren Köpfen fest. Seit Mitte Oktober summten wir also die Zeilen vor uns her, erzählten die Geschichte von St. Martin, bastelten eine Laterne und freuten uns über unser gemütliches Zuhause… 

„Es ist Kalt in der Nacht.
Kein Mensch unterwegs.
Wir sind zu Hause und haben es bequem.
Doch so gut wie wir hat es nicht jeder auf der Welt.
Vielen fehlt es an Essen, fehlt es an Geld.
Wir zünden ein Licht an, dann geht vielen ein Licht auf.
Teiln wie St. Martin weil jemand auch dich braucht.
Lichterkinder bringen Lächeln in Gesichter.
Singt dieses Lied und zeigt eure Lichter.“

Der zweite Vers des Kinderliedes brachte mich allerdings zum Denken. Ich fragte mich, was das St. Martins Fest eigentlich für mich bedeutete?

Wo war es an mir zu teilen? Wo könnte ich ein Statement setzen und das mir Anvertraute mit jemandem teilen? Meine Frau und ich kamen zu dem Schluss, dass wir unserem Sohn die Geschichte von St. Martin und die Wichtigkeit zu Teilen nur vermitteln können, wenn wir es ihm vorleben. Wir suchten nach einer Möglichkeit eine Spende so persönlich wie möglich gestalten zu können, damit unser Sohn auch verstehen würde, worum es geht.

Und so entschieden wir uns, uns für ein Patenkind in Kenia einzusetzen. Wir kontaktierten TS Care und bekamen zeitnah einen Steckbrief von unserer Patentochter Logan zugesandt. 

Während des kleinen Laternenumzuges als Familie erzählten wir unserem Sohn die Geschichte von St. Martin und davon, wie er mit Bedürftigen geteilt hatte. Zuhause angekommen zeigten wir ihm das Bild von Logan, berichteten ihm von ihrem Leben und dass wir sie nun als Familie unterstützen würden. 

Ganz ehrlich, ich weiß nicht wieviel unser Großer mit seinen vier Jahren wirklich verstanden hat. Aber Logans Bild hängt an unserem Kühlschrank und wir reden immer mal wieder über sie.
Alle paar Monate bekommen wir einen Brief von ihr und unser Sohn freut sich immer sehr darüber.
Zu dem diesjährigen St. Martinsfest möchten wir ihr auch einen Brief schreiben. 

Mit jedem Jahr wird unser Sohn vermutlich mehr verstehen was es bedeutet zu Teilen und mit jedem Jahr wird Logan ein bisschen mehr Teil unserer Familiengeschichte.

Vielen Dank TS Care für euren Einsatz!

Wenn auch du Interesse an einer Patenschaft hast, kannst du dich hier unverbindlich an uns wenden.

In diesem Sinn wünschen wir euch ein gesegnetes St. Martinsfest. 

3. Oktober 2021
von Joela Dukat
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Erntedank

Heute feiern wir Erntedank! Es erinnert uns daran, dass der größte Teil wovon wir Leben ein Geschenk Gottes ist. Auch in der Herbstnatur sehen wir den Überfluss: reife Früchte und Gemüse, satte Farben, die lau wärmende Herbstsonne. Als ob die Natur kurz vor Anbruch des Winters noch mal alles gibt, was sie zu bieten hat. Wir sind im Überfluss beschenkt. 

Zu Erntedank wollen wir uns daran erinnern lassen, in welchem Reichtum wir leben dürfen und einmal absehen von dem, was wir vermissen oder nicht haben.

Von diesem Überfluss ist in Kenia in diesem Sommer leider nicht viel zu sehen. Die Regierung hat wegen einer starken Dürre vor einigen Wochen den nationalen Katastrophenfall ausgerufen. Bis zu 2,1 Millionen Menschen sind akut von einer Hungersnot bedroht. Unsere Mitarbeiterin Roselyn schreibt: 

„Trotz der Pandemie Covid 19, die nach wie vor alle Menschen auf der Welt infiziert und betrifft, haben wir den armen Familien mit Lebensmitteln geholfen, denn sie haben wirklich Mühe, eine Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen. Da in Kenia eine Dürre herrscht, ist die Lage für die bedürftigen Familien, die auf ihre kleinen Farmen angewiesen sind, noch schlimmer geworden.“

Mit Blick auf unsere Arbeit in Kenia und die Menschen die dort nach wie vor von den Folgen der Corona Pandemie und dem Klima stark gebeutelt sind, wird uns einmal mehr klar, welche Privilegien wir in Deutschland haben. 

Lasst uns nicht nur bei der Dankbarkeit bleiben. Lasst uns einen Schritt weiter gehen uns unserer Dankbarkeit Ausdruck verschaffen indem wir teilen. 

Wir unterstützen die Arbeit von UWEZO! Hilf uns dabei!

Spende jetzt

An alle, die uns bereits mit Spenden und Gebet unterstützen:

Wir möchten euch für eure Unterstützung für die Familien in den Armengebieten von Nairobi  von ganzem Herzen heute DANKE sagen. DANKE für euren Einsatz. DANKE, dass ihr nicht nur Geld sondern auch Gebete nach Kenia schickt. Dass euch das Leid dieser Menschen berührt und ihr aktiv werdet. DANKE, dass ihr eure Dankbarkeit zeigt indem ihr teilt.

18. September 2021
von Joela Dukat
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Erste Hilfe in der Seelsorge für Kinder

Wir freuen uns darüber, dass das Kinder- und Jugendseelsorge Programm unserer Partnerorganisation SUK erfolgreich angelaufen ist und auf großen Anklang stößt.

Mit dem SUK Seelsorgeprogramm erhalten Sozialarbeiter*innen; Lehrkräfte, Bible Club Mitarbeiter*innen; Pastor*innen und weitere Personen die im Austausch mit Kindern und Jugendlichen sind, ein Training in Kinder- und Jugendseelsorge.

Diese Menschen sind sehr oft damit konfrontiert erste Hilfe in psychischen Notlagen leisten zu müssen. Oft wird hier nach Gefühl gehandelt. Nicht immer ist das eine nachhaltige Hilfe und manchmal kann die Fehleinschätzung einer psychischen Notlage auch gefährlich enden. Das Programm soll den Kontakt- und Vertrauenspersonen der Kinder wichtiges Wissen und die richtigen Vorgehensweisen an die Hand geben um in akuten Situationen richtig handeln zu können.

Leider scheint dieses Handwerkszeug insbesondere mit Ausbruch der Pandemie immer essenzieller zu werden. Viele pädagogische Mitarbeiter*innen erzählen von vermehrten psychischen Problemen, Suizidgedanken, Traumata, minderjährigen Schwangerschaften und (sexuellen) Misshandlungen.

Im Rahmen des Programms finden nicht nur Seminare für Erwachsene statt, die durch fachliche Handbücher begleitet werden. “It’s ok not to be ok” ist außerdem der Titel eines Handbuches speziell für Kinder. Auf verständliche Art und Weise wird den Kindern hier nahegebracht, wie sie mit seelischen Notlagen umgehen können sowie wann und wo sie sich Hilfe suchen können.

Es ist uns ein großes Anliegen SUK in ihrem wichtigen Dienst weiterhin finanziell und mit der (ehrenamtlichen) Fachexpertise der Mitarbeiter*innen der Stiftung TS unterstützen zu können.

Willst du auch helfen? Wir freuen uns dir weitere Einblicke in diese neue Kooperation zu geben und dich als Spender*in gewinnen zu können. Wende dich entweder an Utina Hübner oder spende jetzt.

24. Juli 2021
von Joela Dukat
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Erfolgsgeschichte

Wir möchten euch gerne an der Freude über vier unserer Patenkinder teilhaben lassen!

Trotz schwerer Umstände haben Joshua, Jenifer, Vane and Brian vor Kurzem ihren Highschool-Abschluss erfolgreich absolviert und werden zeitnah ihre Ausbildungen beginnen. Wir danken ihren Patenfamilien, dass Sie die Jugendlichen weiterhin unterstützen wollen. Und wir danken den Absolvent*innen, dass sie gute Vorbilder sind.

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