TS Care

– Gemeinsam für Afrika

Rundbrief 20: Liebe Freunde und Beter, liebe Paten,

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handschüttelnwährend sich die Kleineren unter uns schon darauf freuen, das nächste Türchen am Adventskalender zu öffnen, die Schulkinder, dass endlich die letzte Schulaufgabe vor den Ferien geschrieben ist und wir Erwachsenen vielleicht auf ein paar ruhige Tage, will uns der adventliche Liedvers oben auf ein viel größeres Ereignis aufmerksam machen: Die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.

Kenia und die Freiheit

Am 12. Dezember 1963 erklärte Kenia seine Unabhängigkeit von England. Jomo Kenyatta wurde der erste Präsident und Hoffnungsträger Kenias. Jedoch Stammeskriege und politische Gewalt prägen noch heute den Alltag dieses Landes. Heute heißt der neue Regierungschef Uhuru Muigai Kenyatta. Er ist der älteste Sohn des Staatengründers und steht gerade in Den Haag vor dem Internationalen Strafgerichtshof, um sich wegen Anstiftung zu Mord, Vertreibung und Raub während der Wahlen im Jahr 2007 zu verantworten. Allerdings sind inzwischen Dutzende von Zeugen verschwunden oder wurden ermordet. Uhuru ist reich, er besitzt ca. 12.500 Quadratkilometer Land, doch 60% der Menschen in Kenias Hauptstadt Nairobi leben in Slums. Dort wohnen auf 2,5 Quadratkilometern geschätzte 500.000 – 700.000 Einwohner! Uhuru heißt auf Swaheli übrigens „Freiheit“…
Dankbar dürfen wir aber auch in diesem Jahr wieder erkennen, dass Jesus – unser Hoffnungsträger – den Menschen Freiheit gebracht hat, trotz widrigster äußerer Umstände. Er hat die Jünger des Johannes in Lukas 7, 22 darauf hingewiesen, dass sein Königreich angebrochen ist: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden auferweckt und den Armen wird Gottes gute Botschaft verkündigt.“ Dass auch wir dank eurer Gebete und Gaben daran teilhaben können, erfüllt uns mit großer Freude und gibt uns den Mut weiterzumachen.

schuelerSpendenaktion „Unterwäsche“

Ganz herzlich möchten wir uns für alle Spenden bedanken, die wir im vergangenen Monat für die Spendenaktion „Unterwäsche“ bekommen haben. Wir konnten Roselyn nun 300,- € für den Einkauf überweisen! Außerdem haben wir bei Polykarp, einem Lehrer an der Berufsschule in Tinderet, wiederverwendbare Binden in Auftrag gegeben. Er hat schon viele davon genäht. Neben der
Unterwäsche können wir nun auch Binden an die Mädels verteilen lassen! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für diese jungen Frauen bedeutet: Nicht wenige von ihnen müssen sich prostituieren, nur um sich Hygieneartikel kaufen zu können. Die große Dankbarkeit drückt auch ein Brief aus, der uns jetzt erreicht hat (siehe unten).

Gebetsanliegen

Voller Sorge blicken wir nach Kamerun. Drei mal konnten wir dort im Norden an der Grenze zu Tschad und Nigeria unsere Missionarsgeschwister besuchen und sie für ihren Dienst ermutigen. Heute wäre das nicht mehr möglich. Selbst sie mussten ihre Stationen verlassen und sich nach Marua zurückziehen, denn nigerianische Rebellen machen die Gegend zunehmend unsicher. Erst jüngst wurde wieder ein kath. Priester nach Nigeria verschleppt. Manche der Fahrten dürfen sie nur noch unter Polizeischutz machen. Bitte betet für die Missionare der SAM (Schweizer Allianzmission), die dort ihren Dienst tun.

Das neue Jahr

Habt herzlich Dank für eure Unterstützung in 2013. Wir freuen uns nun auf ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam mit euch den Armen Gottes gute Botschaft bringen! Wir wünschen euch allen ein Herz voller Vorfreude auf unseren König Jesus, frohe Weihnachten und einen gesegneten Start in das neue Jahr!

Eure Utina und Michael Hübner, sowie das ganze TS Team

Hier der aktuelle Rundbrief im pdf-Format

 

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